Berchtesgadener Land

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Gebiet des heutigen Landkreises Berchtesgadener Land zu Anfang des 18. Jahrhunderts

Die Bezeichnung Berchtesgadener Land hat zwei verschiedene Bedeutungen:

Fürstpropstei Berchtesgaden

Die Fürstpropstei Berchtesgaden – auch Land Berchtesgaden oder Stift Berchtesgaden genannt – umfasste bis 1803 die heutigen Gemeinden Berchtesgaden, Bischofswiesen, Marktschellenberg, Ramsau und Schönau. 1810 fiel das Gebiet an Bayern. Heute ist es ein Teil des Landkreises Berchtesgadener Land und wird meist als Innerer Landkreis oder Südlicher Landkreis bezeichnet.

Landkreis Berchtesgadener Land

Im Zuge einer Gebietsreform wurden am 1. Juli 1972 der südliche Teil des Landkreises Laufen, die kreisfreie Stadt Bad Reichenhall und der Landkreis Berchtesgaden zu einem neuen Landkreis mit der Kreisstadt Bad Reichenhall vereinigt. Dieser Landkreis Bad Reichenhall wurde 1973 in Landkreis Berchtesgadener Land umbenannt.

Bezeichnend für den Landkreis ist die abwechslungsreiche Landschaft vom Alpenvorland über den Alpenrand bis zum Hochgebirge. Der nördliche Bereich ab Piding gehörte bis zum Anfang des 19. Jahrhunderts zum Erzstift Salzburg, der mittlere mit der Stadt Bad Reichenhall und dem ehemaligen Landgericht Reichenhall zu Bayern und der südliche zur Fürstpropstei Berchtesgaden. Die unterschiedlichen volkskulturellen Prägungen der Landkreisteile durch diese drei Länder sind typisch für den Landkreis Berchtesgadener Land und tragen wesentlich zu seiner Attraktivität bei.

Siehe auch: Wappen Landkreis Berchtesgadener Land

Links

Heimatkundeverein Berchtesgaden http://www.heimatkundeverein-berchtesgaden.de/index.php?geschichte

Landratsamt Berchtesgadener Land https://www.lra-bgl.de/t/der-landkreis/geschichte/

Bearbeitung: Andreas Hirsch