Kirche St.Pankraz Karlstein (Bad Reichenhall): Unterschied zwischen den Versionen

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[[Image:SaPa1.JPG|thumbnail|St. Pankraz von Osten]]
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Der rechte Seitenaltar zeigt die heilige Maria Magdalena, der linke den Pestpatron Sebastian. Beide Altäre stammen ebenfalls von Johann Schwaiger. Im Gewölbe darüber hängt ein großes Chorkreuz, das um 1700 entstanden ist.
Der rechte Seitenaltar zeigt die heilige Maria Magdalena, der linke den Pestpatron Sebastian. Beide Altäre stammen ebenfalls von Johann Schwaiger. Im Gewölbe darüber hängt ein großes Chorkreuz, das um 1700 entstanden ist.


Am Kanzelkorb sind auf vier Gemälden die Evangelisten zu sehen. An den Wänden hängen Kreuzwegstationen in prächtigen Rahmen. In den Gewölbezwickeln über den Fenstern sind zwei Gemäldezyklen angebracht, die u. a. das Marienleben zeigen. In der Kirche hängen neben weiteren Gemälden noch mehrere Votivbilder (17. – 19. Jh.), die nicht alle dem heiligen Pankratius gewidmet sind.
Am Kanzelkorb sind auf vier Gemälden die Evangelisten zu sehen. An den Wänden hängen Kreuzwegstationen in prächtigen Rahmen. In den Gewölbezwickeln über den Fenstern sind zwei Gemäldezyklen angebracht, die u. a. das Marienleben zeigen. In der Kirche hängen neben weiteren Gemälden noch mehrere Votivbilder (17. – 19. Jh.), die nicht alle dem heiligen Pankratius gewidmet sind. Darunter das Votivbild zu den drei heiligen Jungfrauen „Ainbeta, Wilbeta, Warbeta, Patrone in Schlitdorn“. Gemeint ist die Wallfahrtskirche in Schildthurn bei Zeilarn, Lkr. Rottal-Inn. (Diese Kirche war ein regelrechtes Wallfahrtszentrum zu mehreren Heiligen, die alle bei Unfruchtbarkeit und Kinderwunsch helfen sollten. So wurde der ursprüngliche Kirchenpatron St. Ägidius, die Gottesmutter und die drei heiligen Jungfrauen Einbeth, Wilbeth und Warbeth (Gefährtinnen der heiligen Ursula) um Kindersegen angerufen. Der heilige Ägidius war ein Einsiedler und Abt in Südfrankreich um 700. Er wird in der Kunst mit einer Hirschkuh dargestellt und gilt unter anderem als Patron der stillenden Mütter, weil er sich von der Milch der Hirschkuh ernährt haben soll. Die legendären Jungfrauen Einbeth, Wilbeth und Warbeth sind Nebenpatrone.)
 
'''Kreuz'''
 
Östlich der Kirche steht ein steinernes Kreuz, das (wohl um 1900) von einem Mitglied der Grafenfamilie Almásy gestiftet wurde. Darauf das Wappen des ungarischen Adelsgeschlechts und die Inschrift "Gott und der Wissenschaft zum Dank". Der Stifter oder die Stifterin wurde wohl durch eine Kur in Bad Reichenhall von einer Krankheit geheilt.


== Literatur ==
== Literatur ==
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Datei:11111.JPG|St. Pankraz von der Ruine Karlstein<Gallery>
Datei:11111.JPG|St. Pankraz von der Ruine Karlstein
Datei:Unbenannt.JPG|Sage zur Errichtung der Kirche, Fresko an einem Haus in Karlstein<Gallery>
Datei:Unbenannt.JPG|Sage zur Errichtung der Kirche, Fresko an einem Haus in Karlstein
Datei:Sapa2.JPG|St. Pankraz, Innenraum
Datei:Sapa2.JPG|St. Pankraz, Innenraum
Datei:Sapa3.JPG|Heiliger Pankratius am Hochaltar
Datei:Sapa3.JPG|Heiliger Pankratius am Hochaltar
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Datei:Sapa7.JPG|Kreuzwegstationen
Datei:Sapa7.JPG|Kreuzwegstationen
Datei:Sapa9.JPG|Votivbild zu den drei heiligen Jungfrauen
Datei:Sapa9.JPG|Votivbild zu den drei heiligen Jungfrauen
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