Bayern und Salzburg

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Kurzer Überblick über die gemeinsame Geschichte und historischen Beziehungen

Gebiet der "Salzburger Romania"
Das bairische Stammesherzogtum um 788 mit den Gaubezeichnungen der Agilolfingerzeit
Herrschaftsbereiche im nördlichen Salzburggau im Hochmittelalter
Entwicklung der Grenzen im Reichenhaller Becken
Karte des Erzstifts Salzburg 1710 (Ausschnitt)
Der Salzachkreis 1810-1816
Karte zur Grenzregulierung 1817
Gedicht des Reichenhaller Landrichters Cäsar von Widder, das am 27. April 1849 im „Bayerischen Gebirgsboten“ veröffentlicht wurde.
Plakat für die Abstimmung zu einem Anschluss Salzburgs an das Deutsche Reich, 1921
Propaganda-Plakat des nationalsozialistischen Regimes zum "Anschluss" Österreichs 1938. Man stellte diesen als das nun endlich erreichte Ziel der deutschen Einigungsbewegung dar. Mit den Bezeichnungen "Großdeutsches Reich" und „Drittes Reich“ versuchte Hitler der Bevölkerung zu suggerieren, sein Terrorregime knüpfe an das Heilige Römische Reich Deutscher Nation („Erstes Reich“) und das Deutsche Kaiserreich („Zweites Reich“) an.
Die Bayerische Kirchenprovinz (Kirchenprovinz Salzburg) im Mittelalter

Gemeinsame Geschichte bis ins 14. Jahrhundert

Zur Römerzeit ab 15 vor Christus umfasste der Verwaltungsbezirk von Iuvavum (Salzburg) auch das heute bayerische Gebiet östlich des Inns. Siehe auch: Territorium von Iuvavum [1] (EuRegio, Auf den Spuren der Römer)

Ab dem 6. Jahrhundert gehörte der Salzburggau zum Herzogtum Bayern, ebenso der Pinzgau und der Pongau im Gebirge, die ab der Mitte des 7. Jahrhundert bayerisch besiedelt wurden. Der Lungau war ursprünglich ein Teil Kärntens (Karantanien), das vom 8. Jahrhundert bis 976 zum Herzogtum Bayern gehörte und in dieser Zeit teilweise bayerisch besiedelt wurde. Ab 955 besiedelten die Bayern auch das „Ostland“ (Niederösterreich) dauerhaft, das bis 1156 ein Teil des Herzogtums Bayern war.

Der Bayernherzog Theodo II. holte Bischof Rupert von Worms 696 nach Salzburg und beauftragte ihn mit der Missionierung seiner Untertanen und der Organisation der bayerischen Kirche. Als Grundausstattung seines Klosters St. Peter erhielt Rupert vom Herzog ein Drittel der Saline Reichenhall. Im frühen Mittelalter war die Reichenhaller Saline die leistungsfähigste im Ostalpenraum. Sie bildete über Jahrhunderte hinweg die wirtschaftliche Basis der Salzburger Kirche. Das kam auch durch den seit etwa 755 verwendeten deutschen Namen für Iuvavum zum Ausdruck: „Salzburg“ ist abgeleitet vom Salz aus der Reichenhaller Saline und der Herzogsburg der Agilolfinger auf dem Festungsberg, der „Oberen Burg“.

Herzog Arnulf von Bayern (†937) ließ 916 in der Salzburger Münze Geldstücke nach Regensburger Vorbild prägen. Es war die erste Münzprägung auf heute österreichischem Territorium. Der bayerische Herzog Heinrich (Kaiser Heinrich II.) wurde zum deutschen König gewählt und schenkte im Jahr 1002 dem Salzburger Domkapitel als Dank für seine Unterstützung umfangreichen Besitz im Lungau. Erzbischof Konrad III. von Wittelsbach war der erste Kardinal und päpstliche Legat in Salzburg. Er begann 1177 mit dem Bau des romanischen Doms. Otto, der Bruder des Salzburger Erzbischofs Konrad III. von Wittelsbach, wurde 1180 als erster Wittelsbacher Herzog von Bayern.

Erzbischof Adalbert II. zerstörte 1196 die Salinenstadt Reichenhall grundlegend, die neue erzbischöfliche Saline in Hallein konnte daraufhin die Marktführerschaft im Salzhandel übernehmen.

Nach dem Aussterben der Grafen von Peilstein (um 1218) entbrannte ein über Jahrzehnte dauernder Kampf zwischen dem bayerischen Herzog und dem Salzburger Erzbischof um die Herrschaft über die Salinenstadt Reichenhall, den sie mit einem regelrechten „Burgenkrieg“ ausfochten. Im Jahr 1262 entschied Herzog Heinrich XIII. von Niederbayern den Kampf für sich, er zerstörte die erzbischöflichen Burgen Kirchberg, Amerang und Vager im Reichenhaller Tal.

Die Erzbischöfe waren bestrebt, ein geschlossenes Herrschaftsgebiet zu schaffen, was durch den Erwerb von Grafschaften und Hochgerichtsbezirken geschah. Salzburg hatte unter anderem 1213 alle Rechte im Lungau erworben und den Pinzgau, der zuvor ein an den Bayernherzog vergebenes Lehen war, 1228 erhalten. Nachdem 1229 die Grafen von Lebenau ausgestorben waren, konnte sich der Salzburger Erzbischof Eberhard II. deren Grafschaft größtenteils sichern. Mit dem Aussterben der Grafen von Plain im Jahre 1260 fielen große Teile ihres Herrschaftsgebiets schließlich an die Nachfolger Eberhards II.. Damit verfügten die Salzburger Erzbischöfe über ein verhältnismäßig großes geschlossenes Herrschaftsgebiet. Mit der weitgehenden Anerkennung der Grenzen der erzbischöflichen Besitzungen durch den Bayernherzog im Jahr 1275 (Verträge von Erharting) war eine wichtige Voraussetzung für die Landeswerdung Salzburgs geschaffen. 1297 verkauften die Herzöge von Bayern das Gasteiner Tal an Erzbischof Konrad IV. von Fohnsdorf.

Die Erzbischöfe waren zwar Reichsfürsten, aber ihr Herrschaftsgebiet galt immer noch als ein Teil des Herzogtums Bayern. Als Fürsterzbischof Friedrich III. 1328 eine eigene Landesordnung erließ, löste er damit seine Besitzungen von Bayern. Aus Salzburg war ein eigenständiges Land innerhalb des „Heiligen Römischen Reiches" geworden. In einer 1342 ausgestellten Urkunde sprach Erzbischof Heinrich von Pirnbrunn erstmals von seinem „Land“.

Bayern und Salzburg als Nachbarn

Wahrscheinlich wurde bereits seit dem frühen Mittealter Holz aus den so genannten Bayerischen Saalforsten zur Saline Reichenhall getriftet. Die im Pinzgau gelegenen Wälder gehörten seit alters her den Salinenbetreibern und ab Anfang des 16. Jahrhunderts dem bayerischen Staat. Kaiser Ludwig der Bayer ordnete 1333 an, dass das Salz aus Hallein nur mehr zu Wasser transportiert werden dürfe. Laufen gewann damit als Schifferstadt an Bedeutung.

Zu einer wichtigen Grenzregulierung kam es 1442 an der Alz bei Trostberg: Der Salzburger Fürsterzbischof Friedrich IV. trat einen Gebietsstreifen östlich der Alz an den Herzog ab, die Grenze wurde von der Flussmitte auf die östliche Hangkante verlegt. Trostberg hatte somit mehr Platz, sich auszudehnen. Als Gegenleistung überließen die Wittelsbacher den Fürsterzbischöfen auf Dauer die hohe Gerichtsbarkeit in der Stadt Mühldorf am Inn. Erst damit wurde Mühldorf am Inn vollends ein Teil des Erzstifts Salzburg bis 1802.

Kaiser Maximilian I. ließ das Heilige Römische Reich Deutscher Nation im Jahr 1500 in so genannte Reichskreise einteilen. Das Erzstift Salzburg gehörte daraufhin bis 1806 zum Bayerischen Reichskreis. Herzog Ludwig X. von Bayern kam 1525 dem von aufständischen Bauern belagerten Erzbischof Matthäus Lang mit Militär zu Hilfe. Im 1529 geschlossenen Vertrag von Mühldorf vereinbarten Fürsterzbischof Matthäus Lang von Wellenburg und der bayerische Herzog die Holznutzungsrechte der Reichenhaller Saline im Pinzgau.

1540 wurde Ernst Herzog von Bayern zum Administrator von Salzburg, ohne eigentliche Wahl zum Bischof bzw. Erzbischof ernannt.

Zwischen Fürsterzbischof Wolf Dietrich von Raitenau und Herzog Maximilian I. von Bayern entbrannte 1611 der so genannte „Salzkrieg“ um die Dominanz im Salzhandel. Dieser Konflikt wurde mit gegenseitigen Wirtschaftsboykotten, Lebensmittel-Embargos und militärischen Operationen ausgetragen. Bayern konnte schließlich den Salzhandel zu seinen Gunsten steuern, nachdem Maximilian als Sieger aus dem Salzkrieg hervorgegangen war.

Der bayerische Kurfürst Maximilian I. flüchtete im April 1648 aus München vor den anrückenden Schweden und Franzosen nach Salzburg, wo er von Fürsterzbischof Paris Graf Lodron aufgenommen wurde. Selbst das Altöttinger Gnadenbild brachte man nach Salzburg in Sicherheit.

Wolfgang Amadeus Mozarts Oper „La finta giardiniera“ wurde 1775 in München uraufgeführt, sechs Jahre später auch die Oper „Idomeneo“. Der Salinen-Hauptvertrag zwischen Bayern und Salzburg (1781) regelte Angelegenheiten des Salzabbaus und des Holzbezuges.

Säkularisation 1803

Die Stadt Mühldorf am Inn fiel 1802 an Bayern, nachdem sie zuvor fast 900 Jahre zum Salzburger Territorium gehört hatte. Das Fürsterzbistum Salzburg wurde durch den Reichsdeputationshauptschluss (1803) in ein weltliches Kurfürstentum umgewandelt. Der frühere Großherzog von Toskana, Ferdinand III., ein Bruder Kaiser Franz' II., trat nun die Regierung in Salzburg an. Zu seinem räumlich aufgesplitterten Kurfürstentum gehörten neben Salzburg noch weitere säkularisierte Länder wie die Fürstpropstei Berchtesgaden, ein Teil von Passau und Eichstätt (alle heute Bayern), die ehedem geistliche Fürstentümer waren. Dieses Staatsgebilde bestand bis 1806.

1806 - Ende der alten Ordnung

Im Heiligen Römischen Reich hatte sich Österreich bereits im 13. Jahrhundert unter den Habsburgern zum mächtigsten Fürstentum entwickelt. Als erster Kaiser aus dem Hause Habsburg wurde Rudolf I. 1273 in Aachen gekrönt. Ihm folgten im Laufe der Jahrhunderte 20 Habsburger auf dem Thron des Heiligen Römischen Reiches. Seit der Krönung Albrechts II. 1438 hatten fast ausschließlich die Habsburger den Kaiser gestellt, weshalb deren Residenzstadt Wien als eines der Zentren des Heiligen Römischen Reiches galt. Ab dem 15. Jahrhundert setzte sich der Name „Heiliges Römisches Reich Teutscher Nation“ durch, weil das Reich mittlerweile hauptsächlich nur noch deutschsprachige Gebiete umfasste. Das vielgestaltige föderale Staatsgebilde wurde auch kurz „Teutsches Reich“ oder einfach „Teutschland“ genannt. So etwa verkündete nach der Geburt von Joseph II., des erstgeborenen Sohns von Maria Theresia am 13. März 1741 in Wien stolz ein Transparent: „Es bleibt beim Haus von Österreich der Adler von den Teutschen Reich!“ Denn mit dem Thronfolger war den Habsburgern auch in Zukunft die Kaiserwürde so gut wie sicher.

Das im 18. Jahrhundert herrschende Selbstverständnis der Österreicher und der Salzburger macht ein weiteres prominentes Beispiel deutlich. Aus Wien schickte Wolfgang Amadeus Mozart am 17. August 1782 einen Brief an seinen Vater in Salzburg, in dem er über die schwierige Suche nach einer Anstellung berichtete: „…will mich Teutschland, mein geliebtes vatterland, worauf ich/ wie sie wissen/ stolz bin, nicht aufnehmen, so muß in gottes Namen frankreich oder England wieder um einen geschickten Teutschen reich werden; und das zur Schande der teutschen Nation…“

Dieses Heilige Römische Reich Deutscher Nation wurde 1806 aufgelöst. Eine über acht Jahrhunderte geltende Ordnung war damit aufgehoben worden.

Salzburg erstmals bei Österreich - für Reichenhall ein Problem

Nach den Bestimmungen des Friedensvertrags von Pressburg fiel Salzburg zusammen mit Berchtesgaden am 17. März 1806 an Österreich. Als kleines Land, dessen Hauptstadt zu einem guten Teil vom Fernhandel lebte, hatte sich Salzburg bis dahin nicht gegen seine Nachbarn abgeschottet. Das große Österreich aber, zu dem es jetzt gehörte, begann mit der Errichtung einer wesentlich weniger durchlässigen Grenze, welche sich drastisch auch auf die bayerischen Nachbarn auswirken sollte. Die seit jeher notwendige Versorgung der Stadt Reichenhall mit Lebensmitteln aus dem salzburgischen Flachen Land wurde nunmehr durch den strengen Kurs der österreichischen Zöllner erheblich erschwert. So erinnerte sich ein Zeitzeuge: „Die bestellten Bankalaufseher (Zöllner), das hässlichste Insekt eines modernen Staates, hausten auf den Straßen von Wals, Piding und Gmain mit so übertriebener Vollmacht, dass sie Eier, Butter, Schmalz Hühner – kurz alles, was man nach Reichenhall zu Markte bringen wollte – auch in unbedeutender Quantität wegnahmen.“ Das rigorose Vorgehen des österreichischen Zolls führte in Reichenhall zu einer bedrohlichen Lebensmittelknappheit. Die Stadt war damals nämlich nur über den schmalen Weg, der durch die Weißbachschlucht nach Inzell führte, mit dem bayerischen Territorium verbunden.

Salzachkreis - Salzburg als Teil des Königreichs Bayern 1810 – 1816

Das Land Salzburg kam am 19. September 1810 zusammen mit der ehemaligen Fürstpropstei Berchtesgaden an das Königreich Bayern. Der Salzachkreis war einer der neun bayerischen Verwaltungsbezirke, der neben altbayerischen Gebieten das Land Salzburg, einen Teil Oberösterreichs (darunter das südliche Innviertel) und das Landgericht Kitzbühel in Tirol umfasste. Geführt wurde die Verwaltung des Salzachkreises vom Generalgouverneur Kronprinz Ludwig von Bayern, dem späteren König Ludwig I., welcher im Schloss Mirabell in Salzburg, der Hauptstadt des Salzachkreises, residierte.

Die neue Staatszugehörigkeit und die damit verbundenen einschneidenden Veränderungen wurden aber vor allem von der Bevölkerung im Gebirge abgelehnt. Diese projizierte ihren Reichspatriotismus auf den österreichischen Kaiser Franz I., der zuvor als Franz II. Kaiser des 1806 untergegangenen „Heiligen Römischen Reichs Deutscher Nation“ gewesen war. Zudem hatten in der österreichischen Zeit von 1806 bis 1809 die Behörden im Land selbst kaum Veränderungen vorgenommen. Die Beibehaltung des so genannten „alten Herkommens“ war den Bauern weitaus lieber als die Reformflut der bayerischen Verwaltung.

In der Stadt Salzburg machten sich die Bayern unter anderem durch die Auflösung der Salzburger Landstände und der Universität unbeliebt. Dabei dürfte der Anschluss an Bayern anfangs im „Flachen Land“ (heute: Flachgau, Tennengau, Rupertiwinkel) weitgehend akzeptiert und in der Stadt sogar begrüßt worden sein. In der Stadt Salzburg waren private Transparente mit Aufschriften wie etwa „Retour nach Baiern“ zu lesen und die Salzburger Zeitung erblickte den Tag, „...wo uns der Zeitenlauf wieder zu dem alten Vaterhause bringt, dem wir einst angehörten“. Die rücksichtslose Durchsetzung der Reformen im Sinne des Grafen Montgelas jedoch ließ die Sympathie für den Verbleib bei Bayern drastisch schwinden. Ziel des zentralistischen Staates war es, durch die vollständige Löschung der alten Strukturen und jeglicher Eigenart, ein nur nach verwaltungstechnischen Gesichtspunkten gestaltetes Land zu schaffen. Den Salzburgern drohte damit der Verlust ihrer Identität.

In den folgenden Jahren erfolgten der Ausbau von Straßen, die Einführung der staatlichen Post und Neuerungen in der Landwirtschaft. Das Schul- und Bildungswesen und die medizinische Versorgung wurden verbessert. Schwere Belastungen für die Bevölkerung aber stellten die Erhöhung von Steuern und Abgaben sowie die Truppenaushebungen dar. Trotz der kriegerischen Ereignisse kümmerte man sich um kulturelle Angelegenheiten: Die Bayerische Akademie der Wissenschaften begann 1815 mit der Ausgrabung der bekannten römischen Palastvilla in Loig.

Nachdem sich Bayern dem Bündnis von Preußen, Russland und Österreich gegen Napoleon angeschlossen hatte, forderte Österreich das Salzburger Land und seine anderen ehemaligen Gebiete zurück. Nach langwierigen Verhandlungen zwischen Kaiser Franz I. und Kronprinz Ludwig in Wien verzichtete Bayern schließlich auf Salzburg. Vor der Übergabe an Österreich aber wurde das Land noch ausgeplündert. Öffentliche Gebäude und Staatsbesitz verkaufte man und die ohnehin nur noch wenigen vorhandenen Kunstschätze wurden nach München gebracht.

Deutscher Bund - Salzburg fällt an Österreich – „Rupertiwinkel“ bleibt bei Bayern

Die in den Befreiungskriegen gegen Napoleon erwachte deutsche Nationalbewegung erwartete vom Wiener Kongress (1814/1815) die Überwindung der Zersplitterung Deutschlands und den Abbau der absoluten Herrschaft der Fürsten. Die Hoffnungen der Völker auf Einheit und Freiheit aber erfüllten sich nicht. Das Ergebnis des Wiener Kongresses für Deutschland war ein loser Staatenbund in den Grenzen des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation, der „Deutscher Bund“ genannt wurde. Die Habsburger waren mit ihren „deutschen Erblanden“ (heutige österreichische Bundesländer, Böhmen und Mähren, Trient, Slowenien) Mitglied und führende Macht des Deutschen Bundes, welcher als einziges gesamtdeutsches Organ den Bundestag in Frankfurt besaß.

Durch den „Münchner Vertrag“ fiel das Land Salzburg am 1. Mai 1816 an Österreich – allerdings nicht zur Gänze: Mit den Gerichten Waging, Tittmoning, Laufen und Teisendorf auf der linken Seite von Salzach und Saalach blieb das Gebiet des heutigen Rupertiwinkels bei Bayern.

Bewohner aus den bayerischen Städten und Gemeinden Berchtesgaden, Laufen, Teisendorf und Traunstein eilten den Salzburgern beim Salzburger Stadtbrand von 1818 zu Hilfe.

Die Salinenkonvention zwischen dem Königreich Bayern und dem Kaisertum Österreich gilt als der älteste noch geltende Staatsvertrag Europas. Sie wurde am 18. März 1829 unterzeichnet und regelt die Holznutzungsrechte der Saline Reichenhall im Gebiet der Bayerischen Saalforste im salzburgischen Pinzgau.

Zur Bekämpfung des Reichenhaller Stadtbrandes von 1834 rückten Helfer aus Salzburg, Siezenheim, Wals und Viehhausen mit Feuerspritzen an. Alois Lergetporer, Bürgermeister von Salzburg, ließ auf Kosten der Salzburger Bürgerschaft Lebensmittel nach Reichenhall liefern. Salzburger Arbeiter halfen bei der Beseitigung der enormen Schuttmengen, während mehrere Hilfslieferungen mit Möbeln, Betten, Hausrat, Brettern und Werkzeug aus Salzburg eintrafen. Außerdem brachte eine Spendensammlung in der Stadt Salzburg innerhalb von zwölf Tagen die beachtliche Summe von 2.000 Gulden für die Brandopfer zusammen.

Das von dem Münchener Bildhauer Ludwig von Schwanthaler geschaffene Mozart-Denkmal wurde 1842 in Salzburg aufgestellt. König Ludwig I. von Bayern beteiligte sich an der Finanzierung.

Märzrevolution 1848/1849 - Deutsche Frage

Die Salzburger Abgeordneten im Frankfurter Parlament hatten bei der Debatte um eine deutsche Verfassung gegen die vorgesehene Abtrennung der nichtdeutschen Provinzen von Österreich gestimmt, weil dadurch der Bestand der Habsburgermonarchie gefährdet worden wäre. Der Salzburger Gemeindeausschuss schickte daraufhin ein Protestschreiben nach Frankfurt. Darin wurde deutlich gemacht, dass ein Anschluss Salzburgs an ein vereinigtes Deutschland als wichtiger erachtet werde, als jeglicher österreichische Patriotismus. Auch in einem Dankschreiben des Stadtrates an den Kaiser für die Erhebung Salzburgs zum eigenen Kronland im März 1849 kam die deutschpatriotische Gesinnung der Salzburger zum Ausdruck: „[Salzburg] wird nun deutsche Hauptstadt eines urdeutschen Landes.“

Die Abgeordneten aus Bayern hatten in Frankfurt auf einer großdeutschen Lösung (unter Einbeziehung Österreichs) der Deutschen Frage beharrt und damit dem Wunsch der überwiegenden Mehrheit der bayerischen Bevölkerung entsprochen. Diese bevorzugte eine österreichische (habsburgische) Führung Deutschlands und wollte keinesfalls unter preußische Oberhoheit geraten. Zum Ausdruck kommt dies auch in dem Gedicht „Nicht ohne Oesterreich!“ des Reichenhaller Landrichters Cäsar von Widder, das am 27. April 1849 im „Bayerischen Gebirgsboten“, dem späteren „Reichenhaller Tagblatt“ veröffentlicht wurde.

Von 1853 bis 1866, in einer Zeit der politischen Annäherung zwischen Bayern und Österreich, bestand an der Landesgrenze ein Gemeinschaftszollamt in der Ortschaft Walserberg auf der österreichischen Seite. In jenen Jahren gab es auch schon einen Transitverkehr durch das spätere „Kleine deutsche Eck“ zwischen dem Walserberg und Melleck (Steinpass). In Melleck gab es ebenfalls ein bayerisch-österreichisches Gemeinschaftszollamt.

Die Eröffnung der Eisenbahnstrecke München–Salzburg–Wien konnte 1860 gefeiert werden. Der österreichische Streckenteil wurde „Kaiserin-Elisabeth-Westbahn“ (nach der aus Bayern stammenden Kaiserin Elisabeth von Österreich) genannt. Den bayerischen Teil nannte man „Maximilians-Bahn“, nach König Maximilian II. von Bayern.

„Deutscher Krieg“ 1866

Beim so genannten „Deutschen Krieg“ von 1866 zwischen Österreich und Preußen um die Vorherrschaft in Deutschland stand Bayern auf der Seite Österreichs. Nach der Niederlage Österreichs (Königgrätz) löste sich der Deutsche Bund auf. Bayern näherte sich an Preußen an und wurde 1871 Teil des neuen „Deutschen Reiches“. Österreich wurde 1867 in Österreich-Ungarn umgewandelt.

Im Ersten Weltkrieg (1914 - 1918) waren das Deutsche Reich und Österreich-Ungarn Verbündete. Dies zeigte sich unter anderem auch dadurch, dass ein Teil der Großgmainer Wehrpflichtigen für königlich bayerische Militäreinheiten rekrutiert wurden.

Freistaat Bayern und Republik Deutschösterreich/Republik Österreich

Mit dem militärischen Zusammenbruch am Ende des Ersten Weltkriegs im Herbst 1918 zerfiel das Habsburgerreich; die verschiedenen Völker strebten nach nationaler Unabhängigkeit. In Wien wurde am 12. November 1918 die „Republik Deutschösterreich“ ausgerufen: „Deutschösterreich ist eine demokratische Republik. Alle öffentlichen Gewalten werden vom Volk eingesetzt. Deutschösterreich ist ein Bestandteil der Deutschen Republik.“

Ein gewünschter Anschluss Österreichs an das ebenfalls zu einer demokratischen Republik gewordene Deutsche Reich wurde von den Siegermächten des Ersten Weltkriegs ebenso untersagt, wie der Name Deutschösterreich. In Österreich aber herrschte überwiegend die Überzeugung, dass es als eigener Staat nicht lebensfähig sei und ein Zusammenschluss mit dem Deutschen Reich die einzige Lösung darstelle. Wohl oder übel beugte man sich schließlich den Forderungen der Siegermächte. Im Deutschen Reich wurde ein Anschluss der Republik Deutschösterreich zwar grundsätzlich begrüßt, allerdings drohten für diesen Fall wesentlich härtere Friedensbedingungen der Siegermächte (Versailler Vertrag), weshalb man sich in Berlin bei dieser Frage letztendlich defensiv verhielt.

Für Bayern war aufgrund der unmittelbaren Nachbarschaft die Frage eines möglichen Beitritts Österreichs zum Deutschen Reich von großer Bedeutung. Die bayerische Volkspartei und die von ihr getragenen bayerischen Regierungen war das Kriterium der „Stammesverwandtschaft" zu Österreich die Grundlage der bayerischen Österreichpolitik während der Weimarer Republik. Bayern erhoffte sich durch einen Zusammenschluss mit Österreich eine Stärkung des Föderalismus und ein größeres Gewicht Süddeutschlands im Deutschen Reich.

Da die Frage eines Anschlusses von den Österreichischen Regierungen in Wien nicht mehr aktiv weiterverfolgt wurde, verlagerte sich die Diskussion auf die Länderebene. Am 19. April 1919 fanden in Salzburg die ersten Landtagswahlen statt, wobei die Christlichsozialen 45%, die Sozialdemokraten 30% und die deutschnationalen Parteien 25% der Stimmen erhielten. Das Kräfteverhältnis der politischen Lager änderte sich bis zu den letzten freien Landtagswahlen 1932 nur wenig. Alle Parteien befürworteten zunächst einen Anschluss an Deutschland. Am 29. Mai 1921 fand im Land Salzburg eine von der Bundesregierung in Wien untersagte Volksabstimmung statt, die allerdings keine politischen Konsequenzen hatte. Bei einer Wahlbeteiligung von 73% sprachen sich rund 99% für einen Anschluss an Deutschland aus. Eine kurz zuvor abgehaltene Abstimmung in Tirol hatte ein ähnliches Ergebnis gebracht.

Als Adolf Hitler und sein Terrorregime 1933 die Macht im Deutschen Reich übernommen hatten, distanzierten sich die österreichischen Parteien, ausgenommen die österreichische NSDAP, von einem Anschluss. Das Selbstverständnis änderte sich jedoch nicht: „Deutsch ist unser Staat, denn deutsch ist seine Bevölkerung nach Abstammung, nach Geschichte und Tradition“, wie der Salzburger Landeshauptmann Franz Rehrl bei der Maifeier 1937 bekräftigte. Dazu siehe auch: Anschlusspläne Österreichs und österreichischer Bundesländer nach 1918 [2] (Historisches Lexikon Bayerns)

Im Jahr 1933 schaltete der ursprünglich christlichsoziale Bundeskanzler Engelbert Dollfuß das Wiener Parlament, die Sozialdemokraten und Kommunisten aus und errichtete 1934 einen autoritären Ständestaat. Diese Entwicklung wurde später als „Austrofaschismus“ bezeichnet. Die demokratische Republik war damit abgeschafft. Dollfuß wollte keinen Anschluss an das nationalsozialistische Deutschland, sondern „den sozialen, christlichen, deutschen Staat Österreich“. Er stellte fest: „Wir sind so deutsch, so selbstverständlich deutsch, dass es uns überflüssig vorkommt, dies eigens zu betonen.“ („Trabrennplatzrede“ vom 11. September 1933) Die seit 1933 verbotene österreichische NSDAP erhielt immer mehr Zulauf und trat vor allem mit Terrorakten und Putschversuchen in Erscheinung. Außerdem begannen die Nationalsozialisten damit, den Regierungsapparat zu unterwandern und zu zersetzen. Unterstützt wurden sie dabei von der nationalsozialistischen deutschen Regierung, die mit der „1000-Mark-Sperre“ und weiteren Reisebeschränkungen Österreich wirtschaftlich in die Knie zwingen wollte.

„Anschluss“ und Ausweitung des NS-Terrors auf Österreich

Um einer geplanten österreichischen Volksabstimmung über die staatliche Unabhängigkeit Österreichs zuvor zu kommen, befahl Hitler die militärische Besetzung Österreichs. Denn er musste davon ausgehen, dass die Mehrheit der Österreicher nicht an Nazi-Deutschland angeschlossen werden wollte. Bereits 1925 hatte er in seinem Buch „Mein Kampf“ die „Wiedervereinigung Österreichs mit dem Deutschen Reich“ als eines seiner Ziele genannt. Er instrumentalisierte dabei die Geschichte der deutschen Einheitsbewegung für seine Zwecke. Als am 12. März 1938 deutsche Truppen - darunter auch das Gebirgsjägerregiment 100 aus Bad Reichenhall - die Grenze zu Österreich überschritten, wurden sie mit euphorischem Jubel begrüßt. Zur Zeit des Anschlusses sympathisierten Schätzungen zufolge etwa 30 bis 40% der Salzburger Bevölkerung mit dem NS-Regime, da sie sich davon einen Abbau der enorm hohen Arbeitslosenzahlen, wie im Deutschen Reich geschehen, versprachen. Die am 10. April 1938 durchgeführte Volksabstimmung brachte offiziell 99,7 % Zustimmung für den bereits vollzogenen „Anschluss“. Die Kriterien für eine freie und geheime Abstimmung wurden dabei nicht erfüllt. Auf Propaganda-Plakaten stellte man diesen "Anschluss" als das nun endlich erreichte Ziel der deutschen Einigungsbewegung dar. Mit den Bezeichnungen "Großdeutsches Reich" und „Drittes Reich“ versuchte Hitler der Bevölkerung zu suggerieren, sein Terrorregime knüpfe an das Heilige Römische Reich Deutscher Nation („Erstes Reich“) und das Deutsche Kaiserreich („Zweites Reich“) an.

Ebenso wie im so genannten „Altreich“ wurden nun in den angeschlossenen Gebieten Gegner des Regimes, Andersdenkende, Juden, „Zigeuner“ und weitere Bevölkerungsgruppen enteignet, verfolgt, eingesperrt, misshandelt, gefoltert und ermordet. Wie bereits zuvor im Deutschen Reich beseitigte man durch die Einteilung in Gaue die gewachsenen Strukturen, um einen gleichgeschalteten zentralistischen Einheitsstaat zu schaffen. So war Bayern in die Gaue München-Oberbayern, Bayerische Ostmark (später: Bayreuth), Main-Franken, Franken und Schwaben aufgeteilt worden. Der Name „Österreich“ verschwand ganz von der Landkarte, sein Gebiet wurde nun „Ostmark“, später „Alpen- und Donau-Reichsgaue“ genannt. Ebenso sollte jegliche österreichische Eigenart und Identität ausgelöscht werden. Das Ergebnis dieses „Anschlusses“ für die Österreicher war der vollständige Verlust ihrer bereits zuvor vom austrofaschistischen Regime eingeschränkten Freiheit. Siehe auch: „Anschluss“ Österreichs [3] (Wikipedia) und "Anschluss" 1938 [4] (Tennengauer Nachrichten)

Nach 1945

Nach dem Ende des nationalsozialistischen Regimes 1945 wurden Bayern und Salzburg von US-Truppen besetzt. Amerikanische Soldaten riegelten die Grenzübergänge ab. Am 28. September 1945 wurde Bayern offiziell als Staat wieder hergestellt und 1949 ein Bundesland der neu gegründeten Bundesrepublik Deutschland. Österreich wurde als unabhängiger Staat wieder hergestellt und erhielt 1955 den Staatsvertrag.

Der Salzburger Landeshauptmann Josef Rehrl (1947-1949) ließ mit einer kuriosen Idee aufhorchen. Er forderte von Bayern die Rückgabe des Rupertiwinkels an Salzburg. Bei dieser Gelegenheit sollte das Salzburger Land gleich bis zur Traun und an die Alz erweitert werden. Eine „historische Traungrenze“, die es in Wahrheit nie gegeben hat, sollte wieder hergestellt werden. Gleichzeitig strebte er die „Rückkehr“ Reichenhalls und des Berchtesgadener Landes an Salzburg an. Denn Rehrl ging fälschlich davon aus, dass Reichenhall und Berchtesgaden von 1254 bis 1810 zu Salzburg gehört hätten.

1958 wurde die Salinenkonvention von 1829 durch einen neuen Vertrag bestätigt. Die gemeinsame bayerisch-salzburgische Landesausstellung „Die Bajuwaren“ fand 1988 in Mattsee und Rosenheim statt. Siehe: [5]

Nach dem 1995 erfolgten Beitritt Österreichs zur Europäischen Union wurde die EuRegio Salzburg - Berchtesgadener Land - Traunstein gegründet und nach dem Inkrafttreten des Schengener Abkommens in Österreich 1998 die Grenzkontrollen zwischen Salzburg und Bayern aufgehoben.


Kirchliche Bezüge zwischen Bayern und Salzburg 696 – 1821/1822

Der heilige Rupert, der Gründer der Salzburger Kirche (696) und erfolgreichster Missionar im Herzogtum Bayern gilt als „Apostel der Bayern“. Der Überlieferung nach hat er den bayerischen Herzog Theodo II. in Regensburg getauft.

Die 739 gegründete Diözese Salzburg wurde 798 zum Erzbistum erhoben und war damit zum Mittelpunkt der neuen bayerischen Kirchenprovinz (Salzburger Kirchenprovinz) geworden. Dem Erzbistum Salzburg unterstanden die Suffraganbistümer Regensburg, Passau, Freising und Säben (Brixen). Die Salzburger Kirchenprovinz deckte damit fast das gesamte Gebiet des Herzogtums Bayern ab.

Die Erzdiözese Salzburg selbst umfasste auch Gebiete im heutigen Bayern. Von 1816 bis 1822 wurden die Diözesangrenzen an die Staatsgrenzen angeglichen. Der Rupertiwinkel und das bayerische Gebiet östlich des Inns, die seit jeher kirchlich zur Erzdiözese Salzburg gehört hatten, fielen nun in die Zuständigkeit des Erzbistums München und Freising.

Innerhalb der Erzdiözese Salzburg existierte von 1215 bis 1817 das Salzburger Eigenbistum Chiemsee. Der Sitz der Bischöfe von Chiemsee war das Augustiner-Chorherrenstift Herrenwörth auf der Herreninsel im Chiemsee. Sie waren die Weihbischöfe der Salzburger Erzbischöfe und hatten deshalb in Salzburg eine ständige Residenz, den Chiemseehof. Das Bistum Chiemsee umfasste nur zehn Pfarreien westlich und südlich des Chiemsees: Herrenchiemsee, Prien, Eggstätt, Söllhuben und Grassau, Söll, Kirchdorf, St. Johann in Tirol, Brixen im Thale und St. Ulrich am Pillersee.


Begriffserklärung - Die politische und die kirchliche Ebene sind getrennt zu sehen.

Politischer Begriff:

Erzstift Salzburg = Land Salzburg, das weltliche Territorium des Fürsterzbischofs. Bestand frühestens von der Salzburger Landesordnung 1328 (erste urkundliche Erwähnung 1342) bis zur Säkularisation 1803.

Kirchliche Begriffe:

Erzbistum/Erzdiözese Salzburg = kirchlicher Bezirk, der direkt dem Erzbischof von Salzburg unterstand, seit 798. Deckte sich nicht mit den Landesgrenzen. Innerhalb des Erzbistums/Erzdiözese lagen die Eigenbistümer (z.B. Chiemsee).

Kirchenprovinz Salzburg (auch: Bayerische Kirchenprovinz): dazu gehörte als Mittelpunkt das Erzbistum Salzburg selbst, und die Suffraganbistümer Passau, Freising, Regensburg, Säben (Brixen), seit 798. Auch die Kirchenprovinz Salzburg deckte sich nicht mit den Landesgrenzen.


Siehe auch:

Geschichtsbuch der EuRegio Salzburg - Berchtesgadener Land - Traunstein: [6]

Drent und herent. Dialekte im salzburgisch-bayerischen Grenzgebiet. Der sprechende Dialektatlas [7]

Literatur und Quellen

Volker Dahm, Albert A. Feiber, Hartmut Mehringer, Horst Möller (Hg.): Die tödliche Utopie: Bilder, Texte, Dokumente, Daten zum Dritten Reich, Dokumentation Obersalzberg 2008

Hermann Dannheimer, Heinz Dopsch: Die Bajuwaren, Katalog Landesausstellung des Freistaates Bayern und des Landes Salzburg 1988

Deutscher Bundestag (Hg.): Fragen an die deutsche Geschichte. Ideen, Kräfte, Entscheidungen. Von 1800 bis zur Gegenwart, Bonn 1991

Heimz Dopsch: Kleine Geschichte Salzburgs, Salzburg 2001

Heinz Dopsch, Hans Spatzenegger: Geschichte Salzburgs, Band I/1, Salzburg 1999,Band II/2, Salzburg 1988

Dommuseum Salzburg, Benediktiner-Erzabtei St. Peter (Hg.): Hl. Rupert von Salzburg 696 - 1996, Ausstellungskatalog, Salzburg 1996. S. 52-54, 59-60, 77-80

EuRegio Salzburg − Berchtesgadener Land - Traunstein: Heimat mit Geschichte und Zukunft, 2004

Andreas Fahrmeir: Die Deutschen und ihre Nation. Geschichte einer Idee, Stuttgart 2017

Karl Hausberger, Benno Hubensteiner: Bayerische Kirchengeschichte, München 1987

Haus der Bayerischen Geschichte (Hg.): Verbündet, verfeindet, verschwägert – Bayern und Österreich, Katalog Bayerisch-Oberösterreichische Landesausstellung 2012

Robert Hoffmann: Salzburg im Biedermeier. Die Stadt und ihre Einwohner in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts, MGSL 120/21, 1981

Benno Hubensteiner: Bayerische Geschichte, München 1977

Fritz Koller, Hermann Rumschöttel (Hg.): Vom Salzachkreis zur EuRegio, Bayern und Salzburg im 19. und 20. Jahrhundert, Generaldirektion der staatlichen Archive Bayerns und Salzburger Landesarchiv, 2006

Albin Kühnel: Von der Grenzmauth zum Binnenzollamt – 235 Jahre Zoll am Walserberg, Bad Reichenhall, 2000

Johannes Lang: Geschichte von Bad Reichenhall, Neustadt/Aisch, 2009

Johannes Lang / Max Schneider: Auf der Gmain. Chronik der Gemeinden Bayerisch Gmain und Großgmain, Bayerisch Gmain / Großgmain 1995

Wolfgang Amadeus Mozart: Brief an Leopold Mozart, Wien, 17.08.1782. Internationale Stiftung Mozarteum; Bibliotheca Mozartiana, Salzburg

Alexander Purger: Der Weg zum „Anschluss“, Salzburger Nachrichten, 09.03.2013

Helga Reindel-Schedl: Laufen an der Salzach, Die alt-salzburgischen Pfleggerichte Laufen, Staufeneck, Teisendorf, Tittmoning und Waging, Historischer Atlas von Bayern, 1989

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Cäsar von Widder: Nicht ohne Oesterreich!, Gedicht, Bayerischer Gebirgsbote Nr. 17, 27.04.1849

Wikipedia: „Anschluss“ Österreichs, abgerufen 04.03.2018

Bearbeitung: Andreas Hirsch